Im Frühjahr/Sommer 2026 realisierte das Team der Medienhaus RETE OHG für den Neubau des Evangelisches Diakonie Krankenhaus in Freiburg zahlreiche Werbetechnik-Maßnahmen. Wie man so ein Projekt richtig plant und was die Herausforderungen dabei waren, erzählt und Robert Kaiser, Projektleiter und Geschäftsführer der Medienhaus RETE OHG.
1. Herr Kaiser, Sie haben das Projekt von Anfang an begleitet. Welchen Zeitrahmen sollte man für ein solches Vorhaben einplanen?
Bei einem Projekt dieser Größenordnung sollte die Beschilderung frühzeitig in die Bauplanung einbezogen werden. Unser erster Kontakt mit dem Evangelischen Diakoniekrankenhaus fand Mitte 2024 statt, zunächst wegen des Fassadenlogos für den neuen Flügel 4. Im November folgte die Beauftragung. Die Unterkonstruktion wurde im Februar 2025 montiert, das beleuchtete Logo Anfang Mai. Später kamen die Erneuerung eines bestehenden Fassadenlogos und das Wegeleitsystem hinzu. Ich war dabei von der ersten Anfrage bis zur Fertigstellung durchgehend der persönliche Ansprechpartner und koordinierte die Abstimmungen mit allen Beteiligten. Ein solches Projekt entwickelt sich über mehrere Bauphasen und braucht entsprechende Vorlaufzeit.
2. Welche Herausforderungen galt es zu meistern?
Eine besondere Herausforderung war die Befestigung des großen Leuchtlogos an der neuen Fassade. Die Unterkonstruktion musste bereits hinter der Fassadenbekleidung montiert und genau mit den Tragprofilen des Fassadenbauers abgestimmt werden. Dafür haben wir Befestigungspunkte angepasst und die Details gemeinsam mit den beteiligten Planern und Gewerken geklärt.
Beim Wegeleitsystem steht dagegen der Mensch im Mittelpunkt: Patienten und Besucher sollen ihr Ziel möglichst einfach finden. Dafür müssen Gestaltung, Lesbarkeit, Benennungen und die Platzierung der Schilder zusammenpassen.
3. Welche Leistungen und Produkte umfasste das Projekt?
Ausgangspunkt war das rund fünf mal fünf Meter große, nach vorne und hinten leuchtende Fassadenlogo am Neubau – einschließlich Visualisierung, technischer Planung, Unterkonstruktion und Montage. Hinzu kam der Austausch eines vorhandenen Fassadenlogos gegen die neue Logoversion.
Für den Innenbereich entwickelten wir das Gestaltungskonzept für das Wegeleitsystem. Die vorliegenden Entwürfe umfassen Tür- und Raumschilder, abgehängte Deckenwegweiser, Wandwegweiser sowie Etagenübersichten. Ziel war ein durchgängiger Auftritt von der Außenkennzeichnung bis zur Orientierung im Gebäude.
4. Welche Leistungen und Produkte umfasste das Projekt?
Ausgangspunkt war das rund fünf mal fünf Meter große, nach vorne und hinten leuchtende Fassadenlogo am Neubau – einschließlich Visualisierung, technischer Planung, Unterkonstruktion und Montage. Hinzu kam der Austausch eines vorhandenen Fassadenlogos gegen die neue Logoversion.
Für den Innenbereich entwickelten wir das Gestaltungskonzept für das Wegeleitsystem und durften auch die Produktion und Montage übernehmen. Dazu gehörten Tür- und Raumschilder, abgehängte Deckenwegweiser, Wandwegweiser sowie Etagenübersichten. Im Außenbereich ergänzten freistehende Informations- und Wegweiserstelen die Orientierung auf dem Klinikgelände. So entstand ein durchgängiger Auftritt von der Außenkennzeichnung bis zur Orientierung im Gebäude.
5. Wie lief die Umsetzung ab, und konnte alles rechtzeitig zur Eröffnung fertiggestellt werden?
Die Umsetzung erfolgte in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Nach Freigabe der technischen Zeichnungen und Befestigungspunkte montierten wir im Februar 2025 zunächst die Unterkonstruktion, bevor die Fassade geschlossen wurde. Anfang Mai folgte die Montage des Leuchtlogos am vorhandenen Baugerüst. Auch das Wegeleitsystem wurde rechtzeitig fertiggestellt. So waren sämtliche Arbeiten pünktlich zur Eröffnung abgeschlossen.
6. Was glauben Sie, warum hat sich das Diakoniekrankenhaus für die Medienhaus RETE OHG entschieden?
Ich denke, entscheidend war, dass wir Gestaltung, technische Planung, Produktion und Montage zusammenbringen. Wir begleiten ein Projekt persönlich und klären auch die Schnittstellen mit Architekten und anderen Gewerken. Dazu kommt unsere Nähe als Freiburger Unternehmen: Wir können vor Ort sein, Details direkt besprechen und gemeinsam passende Lösungen entwickeln.
7. Für welche Unternehmen und Einrichtungen ist eine professionelle Beschilderung besonders wichtig?
Überall dort, wo Menschen sich in einer unbekannten Umgebung zurechtfinden müssen. Das betrifft Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen ebenso wie Verwaltungsgebäude, Schulen, Hotels oder größere Unternehmensstandorte. Gerade in einem Krankenhaus kommen Besucher häufig unter Anspannung an. Eine verständliche Wegeführung gibt Sicherheit, erleichtert den Besuch und entlastet gleichzeitig die Mitarbeitenden.
8. Welchen Rat würden Sie Unternehmen geben, die ein ähnliches Projekt planen?
Beziehen Sie die Beschilderung frühzeitig in die Planung ein. Klären Sie zunächst, welche Menschen welche Ziele erreichen müssen, und legen Sie eindeutige Bezeichnungen fest. Darauf lassen sich Gestaltung, Standorte und Materialien aufbauen. Wichtig sind außerdem feste Ansprechpartner und rechtzeitige Freigaben. Wenn Bauherr, Planung und ausführende Gewerke früh zusammenarbeiten, lassen sich spätere Anpassungen und zusätzlicher Aufwand deutlich reduzieren
